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Gesellschaft

6 total kranke, aber ernst gemeinte Ideen, um den Klimawandel aufzuhalten

Leichen essen!
nito100 – iStock
Fleisch von Toten verputzen? Für Magnus Söderlund, Professor für Marketing und Leiter des Zentrums für Verbrauchermarketing an der Stockholm School of Economics, ist das ein gangbarer Weg, um den Klimawandel zu bekämpfen – vorausgesetzt, das „konservative“ Tabu gegen Kannibalismus werden erstmal beseitigt. Ist ja logisch… 
„Wenn wir in Sachen Klima- und Nachhaltigkeitsfragen nichts unversucht lassen wollen, ist es wichtig, das Thema anzusprechen“, sagte er 2019 im schwedischen Fernsehen. Wir spekulieren: Bestimmt hat Magnus schon immer ein geheimes Faible für Menschenhaxe gehabt! 
 Keine Kinder mehr!
Ion Alcoba Beitia – iStock
Nochmal Schweden: Dort haben Forscher 2017 die angeblich effektivste Art festgestellt, wie Menschen ihre CO2-Emissionen verringern können: durch Verzicht auf Nachwuchs. Ein Kind erhöhe den Gesamtausstoß seiner Eltern schließlich um 58 Tonnen CO2 im Jahr. 
Wir sehen das mal positiv: Menschen, die Klima-Kosten-Nutzen-Rechnungen über das menschliche Leben befolgen, sorgen effizient für ihr baldiges Aussterben. Mit die Selbstkompostierung nicht vergessen.
 Geldprämie für Kinderverzicht! 
Jens Domschky – iStock
Auch die Gymnasiallehrerin Verena Brunschweiger ruft zu einem Leben ohne Kinder auf. 2019 erlangte sie 15 Minuten Berühmtheit, als ihr Manifest Kinderfrei statt kinderlos erschien. Brunschweiger fordert: Frauen ohne Kinder sollen zum 50. Geburtstag 70.000 Euro Prämie erhalten! 
Antwort auf die Frage, wie sich Eltern wohl dabei fühlen, die diese Summe in ihre Kinder stecken – Kinder, die später die Rente der „Kinderfreien“ mitfinanzieren sollen: „Das ist mir ziemlich wumpe.“  
 Keine deutschen Kinder mehr! 
Berg – iStock
Nochmal „Wumpe“-Brunschweiger: Wie findet sie eigentlich die Idee, etwas gegen die Überbevölkerung in Afrika zu unternehmen? Geht gar nicht, weil: „rassistisch“.  
Schließlich würde „ein deutsches Kind“ so viel Ressourcen verbrauchen „wie eine ganze Schulklasse dort“.  
Hm, hat ein deutsches Kind also das Verschwenderische im Blut, oder warum sagt sie nicht einfach „Kinder in Deutschland“? Verbrauchen in Deutschland geborene Kinder afrikanischer Eltern hier auch 30 Mal so wenig? Und ist das, was sie sagt, nicht auch rassistisch? Ach, ist ja wahrscheinlich eh wumpe. 
 Unfalltote statt Tempolimits!
KatarzynaBialasiewicz – iStock
Auch der Ehemann von Verena Brunschweiger ist ein Klimaaktivist mit Herz und Hirn: 2018 verlinkte er auf Twitter einen Artikel mit dem Titel Tempo 130 senkt Unfallzahlen drastisch und kommentierte: 
„Klar, ein Tempolimit hat auch gewisse Nachteile. Aber ich glaube, der Nettonutzen für die #Umwelt ist dennoch größer. Müsste man halt mal ausrechnen, wie viel CO2 durch Unfalltote jedes Jahr langfristig eingespart werden. #Umweltschutz“ 
Wir finden: Mit Sicherheit der richtige Mann fürs Verkehrsministerium, wenn die Grünen an der Macht sind. 
 Klopapier abschaffen!
Lukassek – iStock
Für Toilettenpapier werden Bäume gefällt und die Herstellung verbraucht Wasser, klar. Um die Umwelt zu schützen, schlägt Jetzt–Redakteurin Lara Thiede aber nicht etwa vor, Recyclingpapier zu verwenden. Nein, wir sollen Klopapier gleich gänzlich aus unserem Alltag verbannen, schrieb sie 2019. Ihr fragt euch, wie man dann ordentlich auf Toilette gehen soll? 
Nun, da muss man halt mal über den westlichen Tellerrand hinausblicken: In anderen Ländern, wo es kein WC-Papier gibt, benutzen die Leute zum Beispiel Gießkannen, Schläuche oder ihre eigenen Finger nebst einer Wasserschüssel! Na dann. Wir freuen uns drauf.


Quellenangabe: flinkfeed.com
Weiterlesen: flinkfeed.com/6-total-kranke-ideen-um-klimawandel-aufzuhalten?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=6-total-kranke-ideen-um-klimawandel-aufzuhalten

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