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Mit diesen 11 Bräuchen kannst du Advents- und Weihnachtszeit richtig traditionell verbringen!

Genießt endlich mal wieder Feiertage!
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Advent und Weihnachten als besinnliche Zeit nutzen? Das ist längst zur Phrase geworden, vor allem weil diese Zeit oft besonders arbeitsintensiv ist, Geschenke gekauft und unliebsame Besuche gemacht werden. Aber das muss nicht sein!
Nutzt doch mal die Zeit, haltet tatsächlich den Sonntag frei. Reduziert den Medienkonsum auf ein Minimum und überlegt, was ihr sonst noch tun könnt. Um heutzutage eine besinnliche Zeit zu haben, müsst ihr konkrete Vorsätze fassen, sonst geht es schief.
Bastelt einen Adventskranz!
Bogdan Kurylo – iStock
Man kann einen Adventskranz natürlich fertig kaufen, aber man kann ihn auch selber basteln. Vor allem für Kinder ist das eine großartige Sache. Und wann habt ihr zuletzt etwas selbst gebastelt? Ein Strohkranz, ein bisschen Reisig, ein paar Tannenzweige, ein schönes Band, ein wenig Draht und vier violette oder rote Kerzen – fertig!
Natürlich könnt ihr auch andere Dekoration selbst machen, wie zum Beispiel Strohfiguren für den Weihnachtsbaum.
Schneidet ein paar Barbarazweige!
Bogdan Kurylo – iStock
Am Barbaratag (4. Dezember) werden traditionell kleine Zweige vom Kirschbaum geschnitten und in eine Vase gestellt. Alternativ könnt ihr euch auch bei Birken-, Pflaumen-, Apfel- oder anderen Bäumen bedienen. Wenn die kahlen Zweige immer frisches Wasser bekommen, blühen sie an Heiligabend und in der Weihnachtszeit!
Feiert den Nikolaustag!
michelsass – iStock
Am 6. Dezember wird traditionell der Bischof Nikolaus von Myra gefeiert. Nikolaus war der ursprüngliche „Weihnachtsmann“, auch wenn er nicht zu Weihnachten, sondern im Advent kam. Er steckte braven Kindern Süßes in Socken und Stiefel.
Das ist der Ursprung der Bescherung, die heute an Heiligabend stattfindet. In manchen Gegenden gibt es außerdem Krampusse: Vorchristliche Dämonengestalten, die am Abend des 5. Dezembers mit Glocken und Ruten durch die Dörfer ziehen, um Menschen zu erschrecken – St. Nikolaus zähmt sie.
Backt doch mal wieder Plätzchen!
Vadym Petrochenko – iStock
Ihr könnt natürlich schon Ende September Spekulatius und Lebkuchen im Supermarkt kaufen, aber eigentlich ist das nicht Sinn der Sache. Süßes im Advent zu backen, um es an den Sonntagen und Weihnachten zu essen, wird euch auch im Erwachsenenalter noch Freude machen – versprochen!
Besucht eine Rorate-Messe!
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„Advent“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft“, denn man bereitet sich auf die Geburt Christi zu Weihnachten vor. In katholischen Gegenden wird dem durch die Rorate-Messen Ausdruck verliehen: Frühmorgens, vor Sonnenaufgang, versammelt sich das Volk in der Kirche.
Elektrisches Licht bleibt aus. Die Kirche wird nur von Kerzen erhellt, während der Hymnus „Rorate Caeli“ gesungen wird. Der besteht aus einem Auszug des Alten Testamentes, in dem es voll Sehnsucht heißt: „Tauet, Himmel, den Gerechten! Wolken, regnet ihn herab!“
Baut eine Krippe!
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Vermutlich als erster Mensch kam Franz von Assisi im Jahre 1223 auf die Idee, eine Weihnachtskrippe zu bauen. So konnte er sich besser vorstellen, wie Maria und Joseph eine Unterkunft suchten und ihr Baby in eine Futterkrippe legen mussten.
Früher gab es hierzulande übrigens das „Krippenschauen“ in der Weihnachtszeit. Familien zogen von Nachbar zu Nachbar, um sich deren Krippen anzuschauen. Für die Kinder gab es Süßes und für die Erwachsenen das „Gloriawasser“ – Kirsch-, Pflaumen und andere Obst-Liköre oder selbstgebrannte Schnäpse.
Esst Fisch zu Heiligabend!
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Eigentlich beginnt Weihnachten erst in der Nacht zum 25. Dezember, in der stillen und heiligen Nacht. Der 24. zählt noch zum Advent, der früher wiederum eine eigene Fastenzeit war. Deshalb aß man zu Heiligabend kein Fleisch, sondern Fisch. Noch heute essen viele Familien eher etwas Schlichtes.
Früher hat man deshalb einen lebendigen Karpfen geholt und ein paar Tage in der Badewanne schwimmen lassen, damit er den schlammigen Geschmack verliert. Heute ist das nicht mehr nötig, keine Sorge!
Richtet ein Weihnachtszimmer ein und verschließt es!
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Das ist natürlich besonders schön für die Kinder: Ihr könnt zum Beispiel das Wohnzimmer schon vor Weihnachten vorbereiten, die Krippe aufstellen, Kerzen verteilen und so weiter. Dieses „Weihnachtszimmer“ wird dann verschlossen und darf erst gemeinsam an Heiligabend geöffnet werden.
Das weckt eine riesige Vorfreude und ist zu Weihnachten dann, als betrete man eine andere Welt. Natürlich braucht das Zimmer noch einen reich geschmückten Christbaum – aber der sollte erst zu Weihnachten aufgestellt werden!
Feiert das Fest der Unschuldigen Kinder!
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Dieses Fest wird mindestens seit über 1.500 Jahren gefeiert! Es bezieht sich auf die unschuldigen Kinder, die von Herodes abgeschlachtet wurden, wie die Evangelien berichten. Heutigen Christen bietet das Fest Gelegenheit, der ungeborenen Kindern zu gedenken, die durch Abtreibung zu Tode kommen.
Und wie wurde das Fest zu Hause gefeiert? Kinder hatten am 28. Dezember Sonderrechte: Mit einer Rute durften sie Erwachsenen symbolische Hiebe versetzen. Wenn sie dabei Verse aufsagten, dankten die Erwachsenen mit kleinen Geschenken für den Segen. In Teilen Österreichs gibt es das heute noch!
Singt mal wieder etwas!
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Am 6. Januar ziehen Kinder als Heilige Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus. Das ist aber nicht die einzige Gelegenheit, um zu singen. Zum Beispiel gibt es das Adventsingen, bei dem Familien die Advents-Rubrik im Gesangbuch rauf und runter singen.
Auch zu Weihnachten schadet es nicht, mal „Driving Home for Christmas“ abzuschalten und stattdessen die eigenen Stimmbänder zu lockern. Einmal in Ruhe und bei Kerzenschein „Stille Nacht“ zu singen, ist ja nicht nur für Kinder schön!


Quellenangabe: flinkfeed.com
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